Elbweiderind: Regionale Lebensmittel - direkt vom Landwirt

Was gibt es Neues bei Elbweiderind?


27.06.2022 / Weideumtrieb zur Alten Elbe

In dieser Woche sind unsere Elbweiderinder von der Elbe an die Alte Elbe (hinter unseren Luzerne-Schlag) umgezogen. Das geschah früher als geplant. Grund dafür ist die aktuelle Wetterlage und der dadurch fehlende Niederschlag. Dadurch ist die erste Wachstumsphase des Grases (1. Schnitt) bereits vorbei und bietet unserer Herde nicht mehr ausreichend Futter. Unsere Tiere hatten mit dem Umzug kein Problem - im Gegenteil. Wie man im Video sehr gut sehen kann, ließen sie sich gern von Elbweiderind-Chef Matthias Schneider mit dem Geländewagen treiben. Ihnen voran ging unser Herdenmanager Daniel und zeigte den Weg zum neuen Weideplatz.


13.06.2022 / Ersten Winterfutter-Vorrat gesichert

Unsere Elbweiderinder genießen aktuell das saftige, frische Grün der Elbweiden im Naturschutzgebiet "Alte Elbe Kathewitz". Damit sie auch im Winter hochwertiges und gesundes Futter bekommen können, beginnen wir schon jetzt mit der Vorratshaltung für die kalte Jahreszeit. Heute haben wir zum ersten Mal in 2022 auf unseren Flächen Luzerne geschnitten und gewickelt. Ein hervorragendes Winterfutter für die Elbweiderinder: Denn die Luzerne (auch "Schneckenklee" genannt) hat einen hohen Eiweißgehalt und Beta-Carotin-Anteil, der das Immunsystem stärkt und die Fruchtbarkeit der Tiere verbessert. Die Struktur der Pflanze sorgt außerdem dafür, dass die Rinder besser wiederkäuen und somit mehr fressen können. Die Luzerne heißt also nicht umsonst „Königin der Futterpflanzen“.

 


25.05.2022 / Die Elbweiderinder auf Reisen

Am letzten Freitag wurde unsere Herde auf die Sommerweide an die Elbe bei Pülswerda gebracht. Die Mutterkühe, die Kälber, die Ochsen und zum Schluss die 3 Esel kamen mit großer Begeisterung auf den Weiden an der Elbe an. Ein kleiner Film vom Ablauf so einer Aktion ist noch in Arbeit - schicken wir Euch aber natürlich sobald er fertig ist. Die Mutterkühe kennen das Prozedere mit dem großen Transportanhänger für die 10 km Fahrstrecke und gehen quasi „gern“ drauf. Die neugeborenen Kälber vom April werden aus Sicherheitsgründen mit dem kleineren PKW-Anhänger gefahren. Hier brauchen wir immer sehr, sehr viel Geduld beim Führen auf den Transportanhänger. Am Freitag war es sehr schwülwarm und die Rinder gingen zuerst Richtung Elbe und ins kühlende Nass. Für uns ist diese Ankunft der Rinder im Mai der schönste Tag des Jahres. Man könnte dann stundenlang zusehen und sich mit den Rindern im grünen Gras freuen. (Fotos: Gitta Martini)


31.03.2022 / Letzte wichtige Weidepflege vor dem Regen

Vor Beginn der Weidesaison sollten die Weiden mit dem Traktor oder Pferd abgeschleppt werden, damit der Filz aus altem Gras usw. gelockert wird. Das geschiet mit Hilfe einer eggeähnlichen Metallkonstruktion aus einem Rahmen und darin eingehängten Ketten und Dornen, die den vermoosten Boden “aufreißen”. Dadurch werden dann Maulwurfshügel, Mistreste und Pflanzenbedeckungen verteilt, die Grasnarben richtig gut belüftet und junge Pflanzentriebe im Wachstum gefördert. Dank des Einsatzes der Helfer vor 2,5 Wochen waren Äste und Müll fast komplett weg, sodass wir am letzten Sonntag in einer kleineren Besetzung die letztes Holzreste aufsammeln konnten. Besonderen Dank an die Familie Kohlsmann und Freunde, Gitta, Alexandra und Daniel! Herr Kohlsmann hat unseren ältesten Belarus-Traktor (von 1988) mit viel Begeisterung gefahren.





17.03.2022 / Die ersten 2 Elbweiderind-Kälber 2022 sind da

Die Geburtensaison bei unseren Rindern ist eingeläutet. Am Montagmorgen brachte eine Färse (Kuh, die noch kein Kalb hatte) ihr erstes Kalb zur Welt. Das weibliche Jungtier ist etwas klein, aber wohlauf, säugt problemlos und genoss schon die ersten Sonnenstrahlen. 24 Stunden später folgte dann Nummer 2 – ein gesunder Bulle. Der Anfang ist also gemacht. Nun stehen in den nächsten Wochen noch viele weitere Kälber-Geburten bevor. Bei der Rasse Hereford ist es in der Regel nicht notwendig, bei der Geburt zu untertützen und die Kühe schaffen es gut allein. Wir müssen allerdings die gesetzlichen Regelungen beachten und zeitnah nach der Geburt den Nachwuchs mit 2 schicken Ohrmarken “verschönern”. Die Mutterkuh sieht diese Aktion in der Regel nicht sehr gern und man muss sie daher sehr aufmerksam im Auge behalten… Im Zweifel bleibt nur der geordnete Rückzug.





13.03.2022 / Danke! Über 60 Freiwillige Leipziger und Ostelbier halfen beim Aufräumen der Elbweiden

Dass treue Kunden ein Unternehmen auch in Ihrer Freizeit freiwillig und unentgeltlich unterstützen, ist nicht selbstverständlich. Aber möglich. Das zeigte sich am vergangenen Samstag wieder einmal im ostelbischen Pülswerda. Elbweiderind-Chef Matthias Schneider rief zum Arbeitseinsatz auf. Um 9.30 Uhr ging es los mit Unterstützung von rund 60 großen und kleinen Elbweiderind-Fans – neben den meisten aus Leipzig angereisten Helfern kamen auch die Familien Jage und Pfeiffer aus Beilrode und Starke aus Pülswerda. Gemeinsam wurde angepackt, um die Weiden an der Elbe für die Rinder wieder auf Vordermann zu bringen. „Ohne die große Hilfe wäre das für uns unmöglich gewesen, die unzähligen kleinen Äste und Zweige vom Sturm-Bruch in den vergangenen Wochen zu entfernen“, so Schneider. „Eine Mammutaufgabe! Seit den trockenen Sommern 2018/2019 sind viele ältere Bäume ganz oder teilweise abgestorben.“ Damit das Gras im Frühling wieder richtig wachsen kann und die Elbweiderinder inkl. der neugeborenen Kälber nach dem Austrieb keinem Verletzungsrisiko ausgesetzt sind, mussten die trockenen Äste und Zweige von den Weiden aufgesammelt werden. Natürlich wurden auch wieder mehrere Müllsäcke mit angeschwemmtem oder vergessenem Abfall gefüllt und entsorgt. Am frühen Nachmittag war die doch ganz schön anstrengende Aktion dann beendet. Eine Rechtsanwältin aus Leipzig meinte im Nachgang dazu: „Es war zwar eine ganz schöne Schufterei und ich war fix und foxi hinterher, aber es war auch richtig klasse, mal was ganz anderes. Und es war so wohltuend, lauter normale Leute um uns zu haben!“. Zum Dank gab es eine wärmende, selbstgemachte Soljanka, Grillwurst und eine kleine Überraschung für die Unterstützer.

 




01.01.2022 / Chef-Behandlung im Winterquartier

Die erste und zweite Januarwoche ist Elbweiderind-Chef und Landwirt Matthias Schneider der Rinder-Verantwortliche. An manchen Tagen (wenn ein anderer Termin drückt) startet er schon gegen 7 Uhr mit Stirnlampe (daher der rote Fleck auf seiner Stirn) in der Dunkelheit. Das Ziel: Füttern und den Rindern eine trockene Liegefläche machen, was besonders an Regentagen eine Herausforderung ist. Wenn sich am Ende die Elbweiderinder in das trockene Stroh legen, gut gefressen haben und zufrieden vor sich hin(wider)käuen, freut man sich über den Einsatz im Winterquartier. Ab und zu bekommt der Chef sogar fachmännische Unterstützung – z.B. von seiner 84-jährigen Mutter, die einen Spitzenabschluss als Meisterin in der Landwirtschaft/DDR hat.