Elbweiderind: Regionale Lebensmittel - direkt vom Landwirt

Unsere Herde


Seit 2017 weiden die Hereford-Rinder unserer Pülswerdaer Herde auf den Elbauen nördlich und südlich von Torgau in Nordsachsen. Wie sie dort, gemeinsam mit den drei Wacheseln, leben, haben wir für Euch auch in unserem tollen Buch "Ein Rindersommer an der Elbe" (bei uns erhältlich für 14,50 €) festgehalten. Dieses Buch stellt die Rasse und das Haltungskonzept der Elbweiderinder anhand von interessanten Texten und wunderschönen Bilder näher vor. Es spricht interessierte Verbraucher an, die wissen möchten, wie ihre Lebensmittel erzeugt werden.


Hier ein paar Auszüge aus dem Buch:

... Unser Konzept rund um das Elbweiderind basiert auf der Überzeugung, dass Fleisch für den Menschen ein hochwertiges Lebensmittel ist. Fleischerzeugung ist ohne Tierquälerei möglich – und macht auch deutlich mehr Spaß. Unser Ansatz ist, dass die Tiere mindestens zwei Sommer auf den Weiden verbringen, wo sie im Herdenverband ein artgerechnetes Leben führen können.


... Auch ihre Charaktereigenschaften tragen zur wachsenden Verbreitung der Hereford-Rinder bei. Sie sind gutmütig und ausgeglichen. Der Umgang mit ihnen ist im Vergleich zu anderen, temperamentvolleren Rassen einfacher. Es ist natürlich trotzdem wichtig, die Kälber zeitig an den Menschen zu gewöhnen, um beispielsweise das spätere Treiben auf andere Weiden zu vereinfachen.


... Die ersten Lebenstage eines Kalbs bestehen vorwiegend aus Saugen und Ausruhen. Die Kuh muss in dieser Zeit natürlich Wasser und Gras aufnehmen, entfernt sich aber nicht sehr weit von ihrem Nachwuchs. Mit zwei Wochen finden sich die Kälber einer Herde zumeist in kleinen Gruppen zusammen, um einige Stunden des Tages miteinander zu verbringen.


... Auch in Ostelbien sind Wolfsrudel registriert: Erfahrungsberichte anderer Rinderhalter brachten uns zu einer Tierart, an die wir zuerst gar nicht gedacht haben: Esel. Deren Eignung als Schutztiere wurde mehr oder weniger zufällig erkannt. Esel reagieren bei einem Wolfsangriff derartig aggressiv, dass sie Raubtiere in die Flucht schlagen können. Also integrierten wir Herbert, Rudi und Hans-Werner in unsere Rinderherde, die - nach anfänglicher Skepsis - inzwischen ein Teil davon sind.

Im Juni 2022 berichtete der MDR-Sachsenspiegel über über unser tierisches Wolfsschutz-Trio: HIER könnt Ihr Euch den Beitrag anschauen.